So funktioniert’s
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Adresse eingeben
Speisekarte, Profil, WLAN, Bewertungsseite. Der Code entsteht sofort — inklusive der Zahlen, die sagen, wie weit er trägt.
- 2
Mit dem Handy gegenscannen
Im Konfigurator steht der echte Plan, nicht ein Beispielbild. Was dort scannt, wird gedruckt.
- 3
Wir simulieren, prüfen, drucken
Jedes Schild wird in echter Stärke und aus mehreren Winkeln gerendert und von einem Decoder gelesen. Versandkostenfrei per DHL.
Ein QR-Code ist ein Bild. Ein Schild ist ein Gegenstand.
Zwischen diesen beiden Sätzen liegt das eigentliche Problem. Auf Papier ist ein QR-Code eine Anordnung heller und dunkler Quadrate, und nichts in der Spezifikation verlangt, dass die dunklen einander berühren. In der Praxis tun sie es auch nicht: das innere Quadrat jedes der drei großen Positionsmuster ist von hellen Modulen umringt, die Mitte jedes Ausrichtungsmusters ebenfalls, und im Datenfeld schwimmen einzelne Module völlig frei. Schneidet man die hellen Module als Löcher heraus, sind diese Teile nicht schwach befestigt — sie sind überhaupt nicht befestigt und liegen als Konfetti auf dem Druckbett.
Also werden sie verbunden, und zwar in der Reihenfolge, in der es den Code am wenigsten kostet. Zuerst Eckverschweißungen an den Stellen, wo zwei Module sich diagonal schon berühren: Material genau dort, wo vier Modulecken zusammenstoßen, und das ist der eine Punkt im Raster, den kein Decoder jemals abtastet. Die sind gratis. Erst wo das nicht reicht, kommen Stege, die ein helles Modul queren — seitlich versetzt vom Punkt, an dem der Decoder es abliest, und dünn genug, dass das Fehlerkorrektur-Budget sie wegsteckt. Jeder Steg ist eine bewusste Abweichung vom gedruckten Symbol, und deshalb werden alle acht möglichen Maskierungen durchgerechnet und die genommen, die mit den wenigsten auskommt.
Das Zweite, was an einem Schild anders ist als an einem Bild, ist die Tiefe. Jedes Loch ist ein kurzer Tunnel, und ein Tunnel aus dem Winkel betrachtet ist ein kleineres Loch: bei 45 Grad frisst eine 4 mm starke Platte 4 mm von der Breite jeder Öffnung, was bei einem 8-mm-Modul die Hälfte des Lichts ist. Darum ist die Platte nicht eine Scheibe mit Bohrungen, sondern ein Stapel nach hinten weiter werdender Öffnungen — jedes Loch ein flacher Trichter. Die scharfen Kanten sitzen vorn, das Teil wird mit der Sichtseite nach unten gedruckt, und keine Lage überhängt.
Und weil all das Überlegungen über Decoder sind und keine Messungen an einem, wird am Ende gemessen. Jeder Entwurf wird als das Objekt gerendert, das er würde — Stärke, Trichter, Blickwinkel — und mit einem echten Decoder gelesen. Ein Kandidat, der gut bewertet ist und nicht dekodiert, fällt durch; besteht keiner, entsteht keine Datei. Ein QR-Code, der nicht liest, ist kein Schönheitsfehler, sondern ein Produkt, das nichts tut.
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